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10/11/2005

Death Heaven - Techno Decomposition World
(Avenger/11.10.2005)
Dieses italienische, erst seit Anfang 2003 aktive Quartett präsentiert dem Hörer einen eigenständigen Cocktail aus frühem Schwedentod, modernen Elementen, etwas DEATH und floridianischem Gebolze. Aggressiv und gleichermaßen technisch anspruchsvoll werden sieben überlange Songs plus Intro schön abwechslungsreich vom Leder gezogen, und Fretless Bass-Fetischisten, Blastbeat-Junkies, Grindköppe, Groove- und Mosh-Flummis, Melodiefans und Frickelheimer werden gleichermaßen gut bedient - in sämtlichen instrumentalen und songschreiberischen Belangen. Shouter und Klampfer Andrea setzt seine Grunz- und Kreisch-Vocals gekonnt und passend ein, zudem hat der Kerl anno 2004 mit seinen damals noch 18 Jahren dieses Teil im Proberaum selbst produziert. Das soundtechnische Ergebnis ist erstaunlich gut, und alles klingt schön natürlich. Selbst die Drum-Trigger wurden nur dezent eingesetzt.

Zwar ist in puncto Tightness manchmal ein Pegelabfall in Richtung gelb zu verzeichnen, doch für eine Eigenproduktion einer nicht mal drei Jahre existierenden Band ist das Resultat mehr als amtlich. Dieses kurzweilige, 54 Minuten fassende Werk verdient im Gesamtbild betrachtet das Prädikat "gut". Wer sich diese hoffnungsvolle Undergroundband mal zu Gemüte führen möchte, kann sich auf der Bandseite ein paar Hörproben auf die heimische Festplatte beamen und bei Gefallen mit der Band Kontakt zwecks Bestellung der Scheibe (kommt in schicker schwarzer CDr) aufnehmen.
Wertung: 4/5

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